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Die Furbo Hundekamera wurde uns freundlicherweise von Furbo zur Verfügung gestellt.
Meine Menschen haben sich schon immer gefragt, was ich eigentlich die ganze Zeit so treibe, während sie auf Arbeit sind. Ihr müsst wissen, dass ich früher ein sehr engagierter Innenarchitekt war und überhaupt nicht gern allein geblieben bin. Nur durch ausdauerndes Training mit Kong und viiiiiiel Leberwurst wurde mir das Alleinbleiben etwas versüßt.
Während unserer Reise mit dem Wohnmobil durch Europa musste ich fast 1 Jahr nicht mehr regelmäßig alleine bleiben. Inzwischen müssen die Menschen wieder Geld verdienen und ich bewache das Sofa jeden Tag für max. 5-6h.
Zwar räume ich die Wohnungseinrichtung nicht mehr um aber das ungute Gefühl bei meinen Menschen blieb die ganze Zeit. Geht es Kira gut ohne uns? Ist sie entspannt und schläft? Ich hab die schon echt gut erzogen, dass sie es kaum ohne mich aushalten.

Als kleine Preview: Meine Menschen können nun den ganzen Tag sehen, wie ich mir faul in der Sonne eine Kissenburg baue und entspannt träume.

Schauen wir mal, wie die interaktive FURBO Hundekamera den Menschen hilft, die Stunden ohne mich besser zu ertragen.
Viel Spaß beim Lesen – hinterlasst mir gern einen Kommentar mit eurer Meinung.
Lieferumfang
Die Furbo Hundekamera wird in einer hochwertigen Verpackung geliefert.

Neben dem eigentlichen Gerät, enthält sie noch Netzteil mit passenden Micro-USB Kabel, sowie eine Schnellstart-Anleitung. Das Netzteil entspricht dabei dem amerikanischen Standard, ist jedoch mit dem beiliegenden Adapter im Handumdrehen auch auf europäische Steckdosen angepasst.
Der Furbo selbst besteht aus hochglänzendem weißen Plastik und wirkt sehr edel. Seine Form erinnert ein wenig an eine Vase, deren hölzerner Deckel das stimmungsvolle Bild abrundet. Das Gerät passt sich somit harmonisch in unsere Wohnzimmereinrichtung ein. Es ist dabei sehr stabil – bei uns steht es jedoch soweit oben, dass ich nicht ran komme. Die Materialien sind alle abgeurundet, sodass ich mich daran nicht verletzen sollte. Darauf anlegen wollen es meine Menschen aber nicht – ein hungriger Boxer, der an die leckere Füllung möchte ist zu Allem bereit.
Am vorderen unteren Teil ist eine LED eingelassen, die den Betriebszustand des Gerätes anzeigt. Sollten sich die Leckerlis im Gerät einmal so verhaken, dass der Auswurf nicht mehr funktioniert, kann durch eine kleine Klappe im Boden, die Verstopfung einfach behoben werden. In unserem Test war das jedoch nie notwendig.
Einrichtung
Die Einrichtung des Furbo geht kinderleicht von der Hand.
Zunächst wird er mit den Leckerlis eurer Wahl bestückt. Dazu wird der hölzerne Deckel entfernt und die Leckerlis einfach hinein geschüttet. Anhand der Größe des Auswurfloches lässt sich schon erahnen: sehr große Leckerli dürfen es allerdings nicht sein.
Nun wird die Furbo App installiert. Diese ist für Android und iOS erhältlich und führt durch den weiteren Prozess. Nach dem Furbo mit dem mitgelieferten Micro-USB Kabel mit Strom versorgt wurde, sucht er via Bluetooth das Smartphone. Anschließend dauert es wenige Minuten und die Einrichtung ist ohne weiteres Zutun auch schon abgeschlossen.
Es folgt noch eine kurze Erklärung zum Leckerliwurf: Man wischt einfach von der Mitte des unteren Bildschirmrandes nach oben und das Leckerli wird ausgeworfen.
Wer will kann auch noch ein kleines Profil für seinen Vierbeiner, bestehend aus Name, Geburtsdatum, Rasse und Geschlecht anlegen.
Funktionsumfang

Erfahrungen
Meine Menschen konnten die Furbo Hundekamera nun knapp 4 Wochen testen. Ich glaube, immer wenn sie Arbeiten waren, haben sie mich zu Hause beobachtet. Das geht dank Echtzeit Videoübertragung in Full-HD (1080p mit 4-fach digitalem Zoom) in sehr guter Qualität. Dank des 160° Weitwinkel-Objektives sehen sie mich praktisch im gesamten Wohnzimmer herumlümmeln.
Auch der Ton wird dank Audioübertragung übermittelt. Das geht in beide Richtungen. Mein Geräusche werden dabei standardmäßig mit übertragen. Das ist nett, wenn man, wie ich, aber in der Regel still ist, nicht wirklich notwendig. Drücken die Menschen in ihrer App einen Knopf, können sie auch mit mir reden. Ich glaube jedenfalls, dass sie das waren, denn die Audioqualität ist eher mittelmäßig. Zu bedenken ist hier auch, dass diese Art der Kommunikation vorher gut geübt werden muss. Ich jedenfalls finde es unheimlich und werde unruhig, wenn ich allein zu Hause bin und tief schlafe und plötzlich jemand mit mir spricht.


Die Furbo Hundekamera bleibt solange im Standby bis meine Menschen ihre App öffnen und eine Verbindung aufbauen. Erst dann wird das Videobild übertragen. Das gerade jemand zuschaut, erkennt man am blau-weiß leuchtenden Lämpchen an der Geräteunterseite. Guckt gerade niemand, leuchtet diese gelb. Wer Angst vorm Ausspähen hat, kann in der App die Kamera auch komplett deaktivieren, muss sich dann aber praktisch ganz auf den Bell-Alarm verlassen, auf den wir später noch zurückkommen werden.
Mit Hilfe der App können Fotos oder Videos aufgenommen, gespeichert und direkt geteilt werden. Die Videoaufnahme ist dabei auf maximal 60s beschränkt. Eine automatische Aufnahme ohne Zutun der App und Sicherung auf einer SD-Karte oder auf dem heimischen NAS fehlt leider.
Wenn meine Menschen wollen, können sie auch den großen Leckerli-Button am unteren Bildschirmrand des Live-Videos drücken. Dann setzt sich ein kleiner Katapult-Mechanismus in Gang, der mir eine kleine Belohnung ausspuckt. Ist die Belohnung sehr klein, fliegt die auch ganz schön weit. Meine Leckerlis sind ca. 1,5cm lang und breit und funktionieren auch noch sehr gut. Größere Brocken werden allerdings nicht mehr durch die Öffnung passen.
Ist es draußen dunkel, während ich allein zu Hause bin, sehen die Menschen mich übrigens immer noch. Dazu hat das Gerät einen eingebauten Nachtmodus, bei dem meine Augen lustig leuchten.


Wenn ich allein bin, wollen Herrchen und Frauchen natürlich nicht die ganze Zeit das Videobild beobachten müssen, um zu bemerken, dass ich gerade unruhig werde. Darum können sie in der App einen Bell-Alarm einstellen. Dessen Empfindlichkeit lässt sich hierbei in drei Stufen regulieren. Fange ich an zu bellen, soll auf den Smartphones der Menschen eine Push-Notification eingehen. Während des Testzeitraumes erreichte sie allerdings nur ein einziges Mal auf einem iOS-Gerät eine solche Benachrichtigung. Ob das ein Problem mit dem Furbo ist, lässt sich nicht 100%ig beantworten. Vielleicht habe ich auch nur einfach nie gebellt 😉 Allerdings melde ich mich normalerweise im Beisein meiner Menschen schon, wenn Leute am Gartentor sind.
Fazit
Meine Menschen haben nach dem Test der Furbo Hundekamera nun endlich Gewissheit: Sind sie nicht da, liege ich die meiste Zeit faul auf dem Sofa und warte darauf, dass sie zurück kommen. Für sie ist das Gerät eine tolle Sache, denn sie können immer und von überall aus sehen, was ich so treibe. Besonders angetan waren sie dabei von der durchweg sehr guten Videoqualität und dem tollen Design.
Der Furbo verrichtete dabei weitgehend problemlos seinen Dienst. Lediglich an einem Tag war die Verbindung nur sporadisch herstellbar, was vermutlich an Serverproblemen lag.
Dank Leckerli-Wurf- und Sprachfunktion können die Menschen auch von unterwegs mit mir interagieren. Allerdings muss dies unbedingt vorab geprobt und geübt werden, denn nicht jeder Hund wird mit dieser ungewohnten Situation einfach zurechtkommen. Merkt oder weiß man, dass der eigene Vierbeiner durch eine solche Interaktion eher unruhig wird und dann, statt zu schlafen, nur noch darauf wartet, dass aus dem Kasten endlich das Leckerli fällt, sollte man den Einsatz dieser Funktionen überdenken und wenn überhaupt, nur äußerst sparsam einsetzen. Dann lieber einfach nur dem schlafenden Hund zuschauen.
Der eingebaute Bell-Alarm hinterließ gemischte Gefühle: Während des Testzeitraums erschien nur eine einzige Mitteilung auf dem Smartphone und dann auch nur in der iOS-Version der App, obwohl sie parallel auch noch auf einem Android Gerät eingerichtet war. Es lässt sich allerdings nicht 100%ig sagen, ob das nun am Gerät selbst, oder am dauerhaft stillen Hund lag.
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