Ein Meer an den Bergen

Von |2017-09-14T21:41:10+00:00Juli 24th, 2017|Gedanken eines Hundes|0 Kommentare

Gestern abend ging’s raus aus den Bergen. Vielleicht haben sie endlich ein Einsehen und wir fahren heim.
Aber nein: die Berge noch in Sichtweite standen wir plötzlich am Meer. Oder vielleicht ist es ein riesengroßer See, keine Ahnung. Mir sagt man ja nichts.
Hier ist vielleicht was los. Autos über Autos und viele viele Menschen, die sich alle durch die engen Straßen zwängen. Prien am Chiemsee soll das hier heißen. Also ist das große Wasser wohl der Chiemsee. Draußen ist es brütend heiß. Wir halten am Parkplatz vom Hafen. Hoffentlich nicht schon wieder Boot fahren. Aber nein, wir schlendern nur umher und dann gehts für Herrchen und Frauchen was futtern. Ich bekomme wie immer nichts – außer Wasser.

Chiemsee

Ich habe mal wieder nur die Hälfte mitbekommen, aber es scheint, dass man hier nicht bleiben will – zu voll – zu laut – zu warm. Na meinentwegen. Wir fahren weiter nördlich um den See herum und finden schließlich einen kleinen Parkplatz der noch dazu nichts kostet. Hier bleiben wir. Wir laufen ein wenig umher und finden sogar eine Badestelle. Also hinein ins abendliche kühle Nass.

Am nächsten Tags geht es wieder zurück Richtung Berge. Der Ort soll Marquartstein heißen. Hier geht es zu einem Märchenpark. Oh Gott auch das noch. Ich bin doch kein kleines Kind mehr! Dann wird mir klar: das ist nur der Parkplatz. Es geht wieder latschen. Immer durch den Wald, immer bergauf. Ganz schön anstrengend. Dann kommen wir zu einer Hütte. Hier stehen lauter große Kühe rum. Ganz geheuer ist mir die Sache nicht. Herrchen und Frauchen zum Glück auch nicht und wir suchen uns einen Weg um die Viecher herum. Auf der Hütte gibts mal wieder zu futtern und ich liege faul rum.

Danach gehts ein Stück über saftige grüne Wiesen zur nächsten Alm. Hier ist viel mehr los, aber die beiden sind ja zum Glück satt. Direkt hinter der Alm stehen plötzlich winzige Pferde auf dem Weg. Sind wohl zu heiß gewaschen. Die winzigen Pferde haben auch noch winzigere Fohlen. Die sind so hoch wie ich und kommen neugierig angelaufen. Am Anfang hab ich noch ein wenig Bammel aber dann trau ich mich auch ran und wir beschnuppern uns gegenseitig. Ulkige kleine Viecher.

Anschließend gehts zurück zum Auto und keine 10 Minuten später geht ein heftiges Gewitter nieder. Nochmal Glück gehabt. Die Nacht verbringen wir dann gleich auf dem ruhigen Parkplatz.

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Über den Autor:

Ich bin eine junge und sportliche Boxer-Lady, die viel Unsinn im Kopf hat. Neben meinem Schönheitschlaf, liebe ich Leckerchen aller Art und dauerndes Verteilen von feuchten Zungenküssen.

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