Ein langer Weg nach Süden

Von | 2017-09-14T21:37:00+00:00 Juli 12th, 2017|Gedanken eines Hundes|0 Kommentare

Mehr als zwei Tage sind wir nun unterwegs in diesem großen grauen Kasten. Ist das öde.

Es geht stetig nach Süden. Immer über die Autobahn.

Dabei wäre die Reise nach gut einer Stunde schon fast wieder zu Ende gewesen. Wir machten eine kleine Pause und ich durfte über den Parkplatz wandern und mir die Beine vertreten – rum zu liegen ist auf Dauer ganz schön anstrengend. Als alles abfahrbereit war und ich sicher angeschnallt wieder auf meinem Platz lag machte der graue Kasten plötzlich keinen Mucks mehr. Ok, es klackte noch kurz, mehr aber auch nicht. Herrchen versuchte es noch ganz ganz oft … kein Erfolg. Irgendwann telefonierte er dann – vielleicht wollte er Hilfe holen. Als er fertig war, machte er noch einen Versuch … der Kasten sprang an 😀

Diese Prozedur von Klacken und Warten erlebte ich in den letzten zwei Tagen noch mehrfach – ich frage mich, wann die beiden das wohl mal reparieren lassen wollen.

Der erste Zwischenstop war in Marktredwitz in Bayern … äh Oberfranken heißt das wohl richtig. Es regnete immer wieder und die Stadt war auch eher trist und grau. Einzig ein großer Park lud zum Toben ein. Doch das war hier nicht gestattet und ich musste an der Leine bleiben 🙁

Am nächsten Tag fuhren wir auf einen richtigen Campingplatz nach Landshut. Direkt an der Isar konnte ich mit Herrchen und Frauchen einen langen Spaziergang machen. In der Stadt war irgendein Hochzeitsfest und viele Leute unterwegs. Das Wetter war auch besser und ich konnte auch ein wenig draußen schnarchen.

Heute nun ging es noch weiter nach Süden. Nach endlos langer Fahrt – stellenweise fragte ich mich, ob die graue Kiste, die Berge hier überhaupt hoch kommt – sind wir an einem großen blauen See gelandet. Er heißt wohl Königssee. Ich wetzte neben den Fahrrädern der beiden bis runter zum See. Dort gab es viele Enten. Ich durfte aber keine Fangen. Ich habe das Gefühl, dass wir hier jetzt etwas länger bleiben und die Reise jetzt so richtig begonnen hat. Wer weiß, vielleicht gehen wir ja bald wandern. Jetzt erhole ich mich, vom rum flitzen. Diesmal sind wir nicht auf einem Campingplatz sondern mitten im Ort vor der Pfarrei. Da liegen wir nun mit Blick auf die Berge während in der Pfarrei gerade Gesang geübt wird. Das Leben ist schön!

 

Eure Kira.

Königssee

Hat Dir der Beitrag gefallen? Falls Du noch Fragen hast, dann immer rein damit in das Kommentarfeld. Kennst du einen Vierbeiner, dessen Menschen dieser Beitrag vielleicht auch gefällt? Dann teile den Beitrag gern.

Auf unserer Tour mit Hund im Wohnmobil hat sich nach einigen Monaten eine für uns praktische Ausstattung bewährt. Schaut gern auf unserer Checkliste mit Hund auf Reisen und im Wohnmobil vorbei.

Über den Autor:

Ich bin eine junge und sportliche Boxer-Lady, die viel Unsinn im Kopf hat. Neben meinem Schönheitschlaf, liebe ich Leckerchen aller Art und dauerndes Verteilen von feuchten Zungenküssen.

Hinterlassen Sie einen Kommentar

*