Buntes Markttreiben und entspannte Tage in L’Iles sur la Sourge

Von | 2017-12-23T10:31:23+00:00 November 11th, 2017|Ausflug mit Hund, Freistehplatz Camper, Gedanken eines Hundes|1 Kommentar
Unsere Reise führt uns in das wunderschöne L’Ilse-sur-la-Sorgue

Nach unserer Wanderung in Gordes geht es am Abend noch ein kleines Stück weiter nach L’Ilse-sur-la-Sorgue. Der Ort wird durch viele Kanäle des Flusses Sorgue durchzogen und wirkt ein klein wenig wie Venedig. Wir steuern den einzigen noch offenen Campingplatz La Sorguette an. Auch dieser schließt in zwei Tagen und hat nur noch eine hand voll Gäste.

Am nächsten Morgen lassen es die Menschen ruhig angehen. Sie lesen und faulenzen. Ich werfe mich derweil in die Sonne. Kurz vor dem Mittag treibt der Hunger sie dann doch noch hoch. Haben wohl gelernt, dass man sich hier in Frankreich an die Mittagszeiten halten muss. Schließlich haben die meisten Restaurants mittags nur zwischen 12:00 und 14:00 Uhr geöffnet.

Es geht einen schönen Spazierweg am glasklaren Flüsschen Sorgue entlang ins Stadtzentrum. Hier gibt es neben vielen kleinen Läden auch eine ganze Menge Restaurants. Die Menschen brauchen zwar eine Weile, schaffen es dann aber doch sich für eines zu entscheiden und genehmigen sich ein 3-Gänge Menü. Ich bekomme wie immer außer Wasser nix – hmpf.

Blick auf Restaurants direkt am Fluß

Nach der Stärkung erkunden wir noch ein wenig die Altstadt, bevor es zurück zum Campingplatz geht. Ich habe mich in den letzten Tagen immer wieder fein im Dreck gewälzt und bekomme jetzt die Quittung: ich muss duschen. Eine Chance zum Entkommen habe ich eh nicht, also lasse ich das Ritual über mich ergehen. Zurück am Wohnmobil, werde ich mich dann sowieso erstmal wieder richtig im Gras wälzen.

Buntes Markttreiben und Verkostung von Köstlichkeiten an jedem Stand

Der nächste Tag beginnt gemütlich. Naja, nach dem Frühstück machen wir einen langen Spaziergang am Fluß entlang. Hier gibt es riesige Wiesen auf denen ich mich ausgiebig auspowern kann.

Sooo viel Platz für mich zum Toben

Herrchen und ich dürfen danach faulenzen, während Frauchen sich auf’s Rad schwingt und nochmal in den Ort radelt. Dort ist heute nämlich Markt und überall darf man probieren. Ziegenkäse aus Banon und andere Köstlichkeiten werden gekauft. Sie findet auch noch den Weg in die Kirche des Ortes, wo gerade Gottesdienst ist, dem sie gespannt einige Zeit lauscht.

Heutiger Stellplatz hoch oben mit Aussicht über Cavaillon

Am Nachmittag geht es dann wieder ein Stück weiter nach Cavaillon. Direkt neben dem Ort liegt ein kleiner Berg mit tollen Aussichten über die Stadt und das dahinter liegende Lubéron Gebirge. Der dortige Parkplatz (Koordinaten Google Maps) wird auch unser Stellplatz für die Nacht. Während einer kleinen Runde genießen wir das 360° Panorama. Am Abend bewundern wir den Sonnenuntergang bei einem Glas Wein.

Lesen und ein Glas Wein mit den Liebsten

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Auf unserer Tour mit Hund im Wohnmobil hat sich nach einigen Monaten eine für uns praktische Ausstattung bewährt. Schaut gern auf unserer Checkliste mit Hund auf Reisen und im Wohnmobil vorbei.

Über den Autor:

Ich bin eine junge und sportliche Boxer-Lady, die viel Unsinn im Kopf hat. Neben meinem Schönheitschlaf, liebe ich Leckerchen aller Art und dauerndes Verteilen von feuchten Zungenküssen.

Ein Kommentar

  1. […] geht es von Cavaillon (Lies hier den Beitrag über Cavaillon) über Avignon nach Remoulins. Unweit des kleinen Ortes befindet sich  Pont du Guard, ein […]

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